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Halten Sie Balance

Ausdrücke, wie "ich bin sauer", oder "ätzend" können auf tatsächlichen Gegebenheiten basieren. Mit einem Beispiel aus der Natur wird die Bedeutung eines ausgewogenen Säure-Basen-Verhältnisses deutlich. Ein übersäuerter Waldboden schädigt die Bäume, die auf ihm wachsen – sie werden krank. Ihr Organismus reagiert ähnlich sensibel, wenn er übersäuert ist. Übersäuerung bedeutet, der Körper hat ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt. Im menschlichen Körper laufen Billiarden komplizierte chemische Vorgänge ab. Sekunde für Sekunde. Ein reibungsloser Ablauf ist aber nur möglich, wenn der Säuregrad im Körpergewebe gleichbleibt. Der Körper bedient sich hier verschiedener Möglichkeiten, dies Gleichgewicht zu halten und manches, was ihm nicht guttut, wieder zu regulieren. Eine Übersäuerung behindert aber diese Eigenregulation – und das kann auf Dauer zu Organerkrankungen führen.

Eine Verschiebung im Stoffwechselmilieu wird überwiegend ausgelöst durch eine unausgewogene Ernährung und eine ungesunde Lebensweise. Erkrankungen wie Rheuma, Osteoporose, Migräne und einige mehr werden nachweislich mit einem gestörten Säure-Basen-Haushalt in Verbindung gebracht. Mittels Urin-Teststreifen läßt sich der Säuregrad des Körpers gut feststellen. Die Meßmethode ist ganz einfach. Da die Nahrungsaufnahme und der Biorhythmus Einfluß auf den Säuregrad haben, ist es sinnvoll, ca. sieben Messungen über den Tag verteilt durchzuführen. Man spricht dann von einem Urin-pH-Tagesprofil. So erhält man einen verwertbaren Überblick über den persönlichen Säuregrad. Mit der Umstellung Ihrer bisherigen Lebens- und Eßgewohnheiten ist es möglich, die Ausgewogenheit im Säure-Basen-Haushalt wiederherzustellen. Halten Sie Balance und schaffen Sie damit die Grundvoraussetzung für Ihre Gesundheit. Bei einer schweren Übersäuerung reicht die Ernährungsumstellung allein oft nicht aus. Für einen begrenzten Zeitraum ist die Ergänzung von sog. basenbildenden Mineralstoffpräparaten eine wichtige Unterstützung. Typische Säurebildner im Körper sind z.B. Kaffee und Schwarztee, Fleisch, Haushaltszucker und alle Produkte, die nennenswerte Mengen davon enthalten. Hilfreich gegen eine Übersäuerung sind – wie könnte es anders sein – reichlich Gemüse und Obst. Hierzu zählen auch die Zitrusfrüchte, oder die sauren Gurken ... nicht alles, was sauer schmeckt, macht auch sauer!


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