Pollenflug - Infos und mehr

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Heuschnupfen

Unter Heuschnupfen oder Pollenallergie versteht man eine Überreaktion des menschlichen Organismus auf eingeatmete Pollen (Blütenstaub) von Pflanzen, z.B. Gräsern, Sträuchern und Bäumen. Dabei wird vom Körper Histamin freigesetzt. Dieses ist im wesentlichen für die Heuschnupfen-Symptome verantwortlich. Als typische Symptome treten Niesreiz, Fließschnupfen, Schwellungen der Nasenschleimhaut, Jucken, Brennen, Tränen und Rötung der Augen auf. Diese Symptome treten alljährlich fast zur gleichen Jahreszeit auf. Dies hängt mit der Blütezeit der Pflanzen zusammen, auf deren Pollen man allergisch reagiert. So kann es durchaus vorkommen, daß schon sehr früh im Jahr die Allergie auftritt, wenn der Winter ausgesprochen warm ausgefallen ist und dadurch die Blütezeit früher als üblich beginnt. Über den aktuellen Pollenflug werden Sie in den unterschiedlichsten Medien informiert. Sie können die Information den Tageszeitungen entnehmen, oder auf Durchsagen im Radio und Fernsehen achten. Meistens erfolgt in den Monaten mit starkem Pollenflug die Pollenflugvorhersage im Anschluß an den Wetterbericht.

So schützen Sie sich vor Pollen
Bei starkem Pollenflug sollte man sich möglichst wenig im Freien aufhalten und die Wohnung tagsüber nicht lüften. Nach einer Ruhepause in der Nacht setzt der Pollenflug um ca. 4 Uhr morgens wieder verstärkt ein. Im Gebirge über 1500m nimmt die Pollenzahl rapide ab. Auch am Meer ist die Situation oft günstiger, vor allem in Gebieten, in denen der Wind hauptsächlich vom Meer her weht.
Beim Autofahren sollte man die Lüftungsanlage ausschalten, weil sie die Außenluft mitsamt den Pollen ins Innere befördert. Als Betroffener sollten Sie übrigens bereits beim Autokauf darauf achten, ein Fahrzeug mit eingebautem Pollenfilter oder einer Umluftschaltung zur "Abschirmung" vor der Außenwelt auszuwählen.

Am Abend sollten die Haare gründlich gewaschen werden, weil sich dort die Pollen sammeln. Auf blühende Zimmerpflanzen sollte verzichtet werden. Selbst wenn keine Empfindlichkeit gegen diesen Blütenstaub vorliegt, ist der Heuschnupfengeplagte gefährdet, daß sich seine Allergie ausweitet.

Schutz durch Hyposensibilisierung
Der Arzt kann in bestimmten Fällen mit der sogenannten Hypo-Sensibilisierung, auch bekannt unter dem Begriff Desensibilisierung, versuchen, den Körper durch vorsichtigen Kontakt mit kleinen Mengen des die Allergie auslösenden Stoffes an diesen zu gewöhnen und unempfindlich zu machen. Mit verschieden Medikamenten kann man den Symptomen wirksam vorbeugen oder die Beschwerden lindern. Dabei werden orale Antihistaminika (z.B. Cetirizin, Loratadin) und Cromoglicinsäure als Augentropfen und Nasenspray zur Hemmung der Histaminfreisetzung verwendet. Neuere Präparate enthalten auch Antihistaminika in Augentropfen und Nasensprays, die im akuten Stadium innerhalb weniger Minuten die Symptome lindern. In schweren Fällen können vom Arzt kortikoidhaltige Nasensprays und Dosier-Aerosole verordnet werden.


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